Atemschutzmasken in der Öffentlichkeit

Für medizinisches Personal ist das Tragen von Atemschutzmasken bei der Versorgung von Patienten Pflicht. Aber auch in der Öffentlichkeit, gerade seit der Corona-Krise in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent vorhanden ist, ist der Tragen solcher Masken zum Teil Pflicht und ist somit immer häufiger zu sehen. Im asiatischen Raum war dies bereits vor Ausbruch der Corona-Krise in der Öffentlichkeit vermehrt zu sehen.

Solche Schutzmasken verringern die Lungenbelastung durch luftgetragene Partikel, wie Viren, Nebel, Pollen, Staub oder Feinstaub. Diese Masken sind flüssigkeitsdicht und sorgen dafür, dass sich die Verbreitung von Viren und Bakterien durch die Träger verringert. Auch werden dadurch Blutspitzer abgehalten.

Auch wenn alle die Gesichtsmasken zu dem Überbegriff Mundschutz gehören, sind jedoch erhebliche Unterschiede im Bezug auf Einsatzzweck, Maskentyp, Schutzklassen und Wirkung vorhanden.

Die unterschiedlichen Ausführungen

Einwegmasken

Eine solche Ausführung ist in der Regel ein dreilagiges Modell aus Polypropylen. Diese Ausführung wird in der Regel nach jedem Gebrauch entsorgt, weil Viren eventuell auf der Maskenoberfläche vorhanden sein könnten.

Das Problem bei dem Gebrauch dieser Maske ist, dass sich viele Menschen nicht an den einmaligen Gebrauch halten und diese Masken werden mehrmals verwendet.

Wiederverwendbare Stoffmasken

Im Unterschied zu den Einwegmasken können Stoffmasken wiederverwendet werden. Hier gibt es Ausführungen aus Polyester oder Baumwolle. Diese Maskenart kann nach dem Tragen in der Waschmaschine gereinigt werden. Der Waschgang sollte bei mindestens 60 Grad erfolgen. Dies ist jedoch nur bei Modellen aus Baumwolle möglich.

Durch den Abkochvorgang mit heißem Wasser besteht das Problem, das die Viren dann über den Wasserdampf in die Luft gelangen könnten, bevor diese inaktiv sind. Beim Bezug sollte darauf geachtet werden, dass diese Modelle zweilagig sind.

Medizinische Gesichtsmasken

Diese Ausführung ist dreilagig und wird im medizinischen Bereich eingesetzt, um dadurch dann Patienten vor einer eventuellen Tröpfcheninfektion zu schützen. Diese zertifizierte Maske wird jedoch aufgrund der aktuell laufenden Corona-Krise auch für den privaten Gebrauch angeboten. Somit schützen diese Masken den Träger oder die Trägerin, um zu vermeiden, dass andere Personen angesteckt werden.

Schutzmasken mit FFP-Filter

Diese Masken befinden sich dicht auf Nase und Mund. Dadurch wird dann der Träger oder die Trägerin wesentlich besser vor der Virenübertragung geschützt. Das wird durch den hier integrierten FFP-Filter (FFP Filtering Face Piece) möglich. Ein solcher Filter kann kleinste Aerosole und Partikel abfangen.

Hier wird zwischen 3 Schutzstufen, und zwar FFP1, FFP2 sowie FFP3, unterschieden. Was die aktuelle Corona-Krise anbelangt, so wird hier von dem führenden deutschen Robert-Koch-Institut das Tragen von mindestens der FFP 2-Ausführung empfohlen.

Damit diese partikelfiltrierenden Masken in Europa auch zulässig sind, ist es wichtig, dass hier auf die sogenannte CE-Kennzeichnung geachtet wird. Aus diesem Grund müssen diese Masken die Anforderungen der Norm DIN EN 149.2009-08 erfüllen.

Zusätzlich gibt es FFP2 Masken, die mit einem zusätzlichen Ventil ausgestattet sind. Diese filtern jedoch nur die eingeatmete Luft und dadurch wird nur der Träger oder die Trägerin und nicht das Umfeld geschützt. Dabei wird hier die ausgeatmete Luft ungefiltert nach außen abgegeben. Dadurch besteht für den Träger oder die Trägerin die Gefahr, dass im Infektionsfalle hier andere Menschen angesteckt werden könnten. Aus diesem Grund wird auch von der US-Gesundheitsbehörde CDC davon abgeraten, solche Masken mit Ventilen im Alltag zu tragen.

Muskelaufbau mit Hilfsmitteln

Sport und Muskelaufbau

Whey Protein ist für die meisten Fitness-Sportler ein Begriff. Eigentlich ist Whey nur der englische Begriff für Molke und aus nichts anderes besteht das Supplement zum Abnehmen. Molke an sich ist der Ausgangspunkt, denn es ist die Flüssigkeit, die entsteht, wenn Milch gerinnt. Klingt einfach, allerdings ist Herstellungsprozess sehr viel schwieriger als man denkt. Für die Kraftsportler sollen Supplemente immer wieder optimiert werden. Protein soll möglichst schnell aufgenommen werden können aber gleichzeitig auch möglichst lange im Körper erhalten und verwertet werden können. Der Fachbegriff dafür ist die sog. Biologische Wertigkeit, die beim Whey Protein sehr hoch ist. Kein anderes Protein ist derart rein und verfügt über eine solch hohe Konzentration an Aminosäuren. Genauer handelt es sich dabei um BCAA-Säuren, die beim Kraftsport unverzichtbar sind. Branched Chain Amino Acides sind verzweigtkettige Aminosäuren, die beim Muskelaufbau unabdingbar sind.Muskelaufbau mit Whey Protein lässt sich am besten verwirklichen, wenn man das Produkt vor und nach dem Training zu sich nimmt. Rund eine halbe Stunde nach der Einnahme erreicht der Amonisäurespiegel im Blut sein Maximum, sodass die Muskulatur bestmöglich versorgt werden kann und die Energieversorgung optimal ist. Falsch ist allerdings die Annahme, dass es sich bei Whey Protein um ein natürliches Produkt handelt nur weil es aus Molke gewonnen wird. Ein technisch kompliziertes Verfahren hilft nach, wo die Natur nicht mehr in der Lage ist, was bedeutet, das Whey ein künstlich erzeugtes Produkt ist. Mehrere Filtrationsstufen oder ein Ionentauschverfahren sind bei der Herstellung notwendig, denn der hohe Milchzuckergehalt in der Molke soll möglichst herausgefiltert werden um ein hochwertiges und reines Protein zu erzeugen. Der größte Vorteil gegenüber herkömmlichen Proteinpulvern ist die Reinheit und damit die schnelle Aufnahme des Körpers, der Whey direkt in Energie umwandeln kann.

 

Kein Wunder, dass die meisten Kraftsportler einen Muskelaufbau mit Whey Protein forcieren. Ganz einfach lässt sich mit einem Shake eine komplette Mahlzeit ersetzen. Die Möglichkeiten der Einnahme sind vielfältig, denn Whey Protein gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Geschmackssorten. Von den Klassikern wie Schokolade oder Vanille bis hin zu Tropical Fruits ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer sich nicht einfach nur einen plumpen Shake einverleiben will kann das Pulver auch unter ein Müsli mischen oder gar Pfannkuchen oder Puddings damit zubereiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, allerdings ist eine gelungene Abwechslung wohl der beste Weg, denn ein Kraftsportler hat jeden Tag aufs Neue einen sehr hohen Proteinbedarf und eine monotone Ernährung ist nur für die wenigsten der einfachste und effektivste Weg.